Yearly Reports

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2008

1. Ausgangslage
Die Arbeitsgruppe „Empirische Methoden in der Politikwissenschaft“ besteht seit vier Jahren. Die hauptsächliche Tätigkeit im Jahr 2008 bestand in der Organisation des Workshops „Kultur messen“, im Rahmen des Jahreskongresses 2009 der SVPW in St.Gallen. Ausserdem war die Arbeits-gruppe an der gemeinsamen Tagung der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW), der Österreichischen Gesellschaft für Politikwissenschaft (ÖGPW) und der Schweizeri-schen Vereinigung für Politische Wissenschaft (SVPW) in Osnabrück vertreten (Drei-Länder-Tagung). Sie bewarb sich zudem erfolgreich mit einem Panel-Vorschlag für die Tagung „Institutionen und Prozesse in vergleichender Perspektive“ der Sektion „Vergleichende Politikwissenschaft“ der DVPW in Darmstadt. Da die ursprünglich für den Herbst 2008 geplante Tagung schliesslich auf Januar 2009 verschoben wurde, beschränkten sich die Tätigkeiten auch in Bezug auf diese Veranstaltung im Jahr 2008 auf Vorbereitungsarbeiten.
Die Leiter der Arbeitsgruppe veranstalteten auch im Jahr 2008 methodische Weiterbildungskurse.

2. Tätigkeiten
Der nachfolgenden Übersicht sind die ausgeführten Tätigkeiten im Jahr 2008 zu entnehmen

Tätigkeit

Beteiligt

Workshop "Methodische und empirische Herausforderungen für die vergleichen­de Demokratieforschung" an der Dreiländer-Tagung in Osnabrück vom 21. – 23. November 2008

Bühlmann

Workshop „Kultur messen“ im Rahmen des Jahreskongress der SVPW vom 8./9. Januar 2009 in St. Gallen.

Bühlmann, Sager, Stadelmann-Steffen

Workshop „Institutionen messen. Methodische Fragen und empirische Vorschläge“ an der Tagung „Institutionen und Prozesse in vergleichender Perspektive“ der Sektion „Vergleichende Politikwissenschaft“ der DVPW in Darmstadt vom 22-24. Januar 2009.

Bühlmann, Sager, Stadelmann-Steffen

Einführung in die Mehrebenenanalyse, Einführungskurs am Zentrum für Demokratie, Aarau 15. August 2008.

Bühlmann

3. Internationale Vernetzung
Dank der Mitorganisation des Workshops Organisation des Workshops " Methodische und empiri-sche Herausforderungen für die vergleichen¬de Demokratieforschung" an der Dreiländer-Tagung Osnabrück konnte die Zusammenarbeit mit dem deutschen Arbeitskreis 'Empirische Methoden der Politikwissenschaft' weiter vertieft werden. Der internationalen Vernetzung diente ebenfalls das Panel an der Tagung „Institutionen und Prozesse in vergleichender Perspektive“ der Sektion „Ver-gleichende Politikwissenschaft“ der DVPW in Darmstadt.

4. Ziele für 2009
Neben der Durchführung der geplanten oben genannten Workshops im Januar 2009 (St. Gallen, Darmstadt), wird die Planung für den Jahreskongress 2010 der SVPW aufgenommen.

5. Budget
Die Arbeitsgruppe veranschlagt für das Jahr 2008 Auslagen im Umfang von maximal CHF 1000 für Reise- und Aufenthaltsspesen von eingeladenen ReferentInnen und beantragt diesen Betrag bei der SVPW.


Marc Bühlmann
Fritz Sager
Isabelle Stadelmann-Steffen

2007

1. Ausgangslage
Die Arbeitsgruppe „Empirische Methoden in der Politikwissenschaft“ besteht seit rund 3 Jahren. Die hauptsächliche Tätigkeit im Jahr 2007 bestand in der Organisation und Durchführung des Workshops „Innovative Methoden - methodische Innovationen“, der im Rahmen des Jahreskongresses der SVPW in Balsthal mit grossem Erfolg durchgeführt wurde. Die Leiter der Arbeitsgruppe veranstalteten auch im Jahr 2007 methodische Weiterbildungskurse.
In der Leitung der Arbeitsgruppe gab es zudem auf Ende 2007 einen Wechsel. Markus Freitag tritt von diesem Amt zurück. Er wird ab 2008 ersetzt durch Isabelle Stadelmann-Steffen, Universität Konstanz.

2. Tätigkeiten
Der nachfolgenden Übersicht sind die ausgeführten Tätigkeiten im Jahr 2007 zu entnehmen

Datum

Tätigkeit

Beteiligt

22.-23. November 2007

Organisation des Workshops „Innovative Methoden  - methodische Innovationen“ im Rahmen des Jahreskongress der SVPW in Balsthal.

Bühlmann, 
Freitag, Sager

07. Dezember 2007

Organisation und Co-Leitung " Workshop on comparative methods: constructing concepts and using QCA ", in Bern

zusammen mit Profs. Gary Goertz und Benoît Rihoux

Sager

3. Workshop in Balsthal
Die internationale Vernetzung der Arbeitsgruppenleiter ermöglichte eine internationale Besetzung dieses Workshops. Dank der teilweise qualitativ sehr hoch stehenden einzelnen Beiträge stiess der Workshop auf ein grosses Echo. Auch im nächsten Jahr (bzw. aufgrund der Dreiländertagung erst im Januar 2009) wird wieder ein Workshop der Arbeitsgruppe „Empirische Methoden der Politikwissenschaft“ angeboten werden. Es sollen wiederum spezifische Inhalte mit methodischen Aspekten verknüpft werden. Vorschläge für Themen wurden bereits innerhalb der Arbeitsgruppe diskutiert.

4. Ziele für 2008
Die Arbeitsgruppe „Empirische Methoden der Politikwissenschaft“ wird bei der Dreiländertagung im November aktiv vertreten sein – falls die Anträge gutgeheissen werden. So können insbesondere die Kontakte mit dem deutschen Arbeitskreis „Empirische Methoden der Politikwissenschaft“ vertieft werden.

5. Budget
Im Moment sind keine Veranstaltungen ausserhalb des Jahreskongresses vorgesehen.

Marc Bühlmann, Markus Freitag, Fritz Sager, Isabelle Stadelmann-Steffen

2006

1. Ausgangslage
Die Arbeitsgruppe „Empirische Methoden in der Politikwissenschaft“ besteht seit 2004. Die hauptsächliche Tätigkeit bestand im Jahr 2006 in der Organisation und Durchführung des Workshops „Measuring Democracy – Methodological and Theoretical Issues“, der im Rahmen des Jahreskongresses der SVPW in Balsthal durchgeführt wurde.
Des Weiteren wurde die nationale und internationale Vernetzung weiter vorangetrieben. Insbesondere wurden die Kontakte zu Carsten Q. Schneider (Budapest) und Benoît Rihoux (Louvain) mit Blick auf den Wissentransfer der Fuzzy-Set/QCA Analyse intensiviert.
Die Leiter der Arbeitsgruppe veranstalten darüber hinaus auch methodische Weiterbildungskurse.

2. Tätigkeiten
Der nachfolgenden Übersicht sind die ausgeführten Tätigkeiten im Jahr 2006 zu entnehmen:

* 02.-03. November 2006:
Organisation des Workshops „Measuring Democracy – Methodological and Theoretical Issues“ im Rahmen des Jahreskongress der SVPW in Balsthal.(Bühlmann, Freitag, Sager)
* 6. Juni 2006:
Organisation und Co-Leitung des Training Course "QCA – Qualitative Comparative Analysis And Its Application To Evaluation", European Commission (EC), Brussels zusammen mit Prof. Benoît Rihoux, Louvain, und Dr. Barbara Befani, Rom. (Sager)
* 24.-25. März 2006 Organisation und Durchführung des Methodenworkshops „Multilevel Analysis“ im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Work Sessions on Methods and Statistics" an der Universität Bern. (Bühlmann)
* 20. März 2006:
Organisation und Co-Leitung des internationalen « Closed Workshop on QCA and Evaluation » jointly organized by the Institute of Political Science, University of Bern, and COMPASSS, March 20, 2006 in Bern zusammen mit Prof. Benoît Rihoux. (Sager)

Der Workshop im Rahmen der SVPW-Jahrestagung 2006 genoss internationale Beachtung und wurde mit ReferentInnen aus dem In- und Ausland besetzt. Die Kombination von inhaltlicher Vorgabe (Demokratiemessung) und methodischer Diskussion hat sich als eine ertragreiche Idee erwiesen.

3. Ziele und internationale Verflechtung
Künftige Workshops sollen auch weiterhin spezifische Inhalte mit methodischen Aspekten verknüpfen und die methodischen Vorgehensweisen in einem konkreten politikwissenschaftlichen Themenfeld genauer ausleuchten. Auch die Beziehungen mit international ausgerichteten Methodenarbeitsgruppen (deutscher Arbeitskreis „Empirische Methoden der Politikwissenschaft“; COMParative methods for the Advancement of Systematic cross-case analysis and Small-N Studies) sollen weiter gepflegt werden.

4. Budget
Die Arbeitsgruppe veranschlagt für das Jahr 2007 Auslagen im Umfang von maximal CHF 1000 für Reise- und Aufenthaltsspesen von eingeladenen ReferentInnen und beantragt diesen Betrag bei der SVPW.

Marc Bühlmann Markus Freitag Fritz Sager

2005

1 Ausgangslage
Die Arbeitsgruppe „Empirische Methoden in der Politikwissenschaft“ (AEMP) wurde im Rahmen des Jahreskongresses der Schweizerischen Vereinigung für Politische Wissenschaft (SVPW) vom 18./19. November 2004 von Marc Bühlmann, Markus Freitag und Fritz Sager als ad hoc-Arbeitsgruppe gegründet. Der Vorstand der SVPW hat an der Sitzung vom 18. November 2004 entschieden, der ad hoc-Gruppe den Status einer festen Arbeitsgruppe zu erteilen. Die AEMP besteht also bereits seit gut einem Jahr.

2 Tätigkeiten
In diesem Jahr wurden zahlreiche Aktivitäten verfolgt; unter anderem sind zu nennen:
-18./19. November 2004: Organisation des Workshops „Methoden der Politikwissenschaft“ im Rahmen des Jahreskongress der SVPW in Balsthal.
Bühlmann, Freitag, Sager
-24.-26. Februar 2005: Teilnahme am Methodenworkshop „Mehrebenenanalyse“ unter der Organisation des deutschen Sonderforschungsbereichs 580 in Jena.
Bühlmann, Freitag
-3./4. August 2005: Organisation und Durchführung des Methodenworkshops “Qualitative Comparative Analysis /Fuzzy Set” an der Humboldt-Universität Berlin zusammen mit Carsten Q. Schneider (Budapest) und Claudius Wagemann (Florenz)
Freitag, Sager
-28. Oktober 2005: Referat "Qualitative Comparative Analysis (QCA) in Political Science" im Rahmen der Ecole doctorale der CUSO in Lausanne
Sager
-18./19. November 2005
Organisation des Workshops « La comparaison aux échelons local, régional et supranational : quelles plus-values et limites théoriques et pratiques, quels défis méthodologiques ? » im Rahmen des Congrès des 4 Pays (C4P) in Lausanne; zusammen mit Benoît Rioux (Belgien), André Lecours (Kanada) und Monika Steffen (Frankreich).
Bühlmann, Sager

Insbesondere die sehr zahlreichen Rückmeldungen im Rahmen der beiden Workshops (18./19. November 2004 und 18./19. November 2005) haben uns bestätigt, dass die Nachfrage nach Diskussionen um empirische Methoden sehr gross ist. Für den Kongress 2004 wurden innerhalb von knapp 1½ Monaten 7 Papers eingereicht, so dass wir unsere eigenen Beiträge zurückstellen mussten. Für den Kongress 2005 konnten lediglich 8 Papers berücksichtigt werden, was bedeutete, dass 5 Vorschläge abgewiesen werden mussten.

3 Ziele und internationale Verflechtung
Es geht der AEMP nicht darum, Methodendiskussionen losgelöst von Inhalten zu führen. Vielmehr wird unsere Strategie in Zukunft sein, mit inhaltsspezifisch ausgerichteten Arbeitsgruppen zusammenzuarbeiten, um im Rahmen von Workshops die Methoden in einem politikwissenschaftlichen Themenfeld genauer zu beleuchten.
Ein weiteres Ziel ist die Pflege der Beziehungen mit international ausgerichteten Methodenarbeitsgruppen. Hervorzuheben ist hier der deutsche Arbeitskreis „Empirische Methoden der Politikwissenschaft“ (Joachim und Nathalie Behmke, Kai-Uwe Schnapp). Engere Kontakte werden aber auch mit Belgien (Benoît Rioux) gepflegt, insbesondere im Rahmen der Methodenplattform COMPASSS (COMParative methods for the Advancement of Systematic cross-case analysis and Small-N Studies). Schliesslich soll auch der Methodenworkshop des C4P im Rahmen kommender Vierländertagungen weiter geführt werden.

Marc Bühlmann, Markus Freitag, Fritz Sager